TI — Kongress Hotel

Auf­tragge­ber: TIAM
Pla­nung: 2014
Leis­tun­gen: Konzepten­twurf

Ein Baustein in der Entwick­lung des Trop­i­cal Islands Resort war der Entwurf eines Kon­feren­zho­tels mit angeschlossen­er Gas­tronomie. Im Zusam­men­hang der Entwick­lung des direk­ten Umfeldes des Trop­i­cal Islands Dome ging es neben dem architek­tonis­chen Entwurf auch um die Ein­bindung in den Gesamtkon­text mit der neuen Wel­come Area und Parkhaus.

In Zusam­me­nar­beit mit GSS Land­schaft­sar­chitek­ten wurde die Grun­didee entwick­elt ein Gesamt­bild zwis­chen natür­lichen, land­schaftlichen Erfahrun­gen von Raum und Gebäu­den zu konzip­ieren. So fügt sich das Hotel an den Saum des Wal­dran­des mit deren Rand­struk­turen und öffnet sich zur offe­nen Wiese. Unter­stützt wird dies durch die geschwun­gene Form des Hotels das sich an den Grüngür­tel anschmiegt. Ein weit­eres Gestal­tungse­le­ment sind die nach Süd / West aus­gerichteten Ter­rassen.

Des Weit­eren wurde bei dem Entwurf auf Effizienz der Nutz- / Neben­flächen geachtet. Im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss befind­en sich die öffentlichen Bere­iche wie Emp­fang­shalle, Kon­ferenzbere­ich und Restau­ra­tion. Ab dem 2. Obergeschoss bis 6. Obergeschoss befind­en sich die Stan­dard­z­im­mer und im 7. Obergeschoss ein Geschoss mit Suit­en. Im Staffelgeschoss ist dann noch eine Bar mit Run­dum­blick angeschlossen. Ins­ge­samt ver­fügt das 240 Zim­mer Hotel über ca. 18.800 m² Nutzfläche, die sich in 14.600 m² Hotel und 4.200 m² Kon­ferenz aufgliedern.

Gestal­tungsmerk­mal des Kon­ferenzbere­ich­es ist eine große Flex­i­bil­ität der Räume. So kann ein Großteil der Kon­feren­zräume zusam­menge­fasst wer­den, so dass z.B. auch ein Audi­to­ri­um mit 1080 m² entste­ht.

Neben der eigen­ständi­gen Form­sprache des Gebäudes ist ein wichtiger Punkt des Designs helle und auch licht­durch­flutetet Räume zu schaf­fen. Ein nach Außen rel­a­tiv trans­par­ent wirk­endes Gebäude zu entwick­eln. Die Fas­sade erhält raumho­he Ver­glasun­gen die jedoch durch geschlossene Ele­mente zum Teil regelmäßig und unregelmäßig unter­brochen wer­den. Die Geschossebene erhal­ten eine leicht vorgeschobene hor­i­zon­tale Struk­tur die die Gliederung des Gebäudes ables­bar machen und gle­ichzeit­ig ein Schat­ten­spiel auf der Fas­saden­fläche erzeu­gen.

Die Dachflächen sind als je nach Lage (in Kom­bi­na­tion mit Ter­rassen­flächen) als inten­sive oder exten­sive Grün­dachflächen geplant.

Die geschwun­gene For­mge­bung spiegelt sich auch in Teil­bere­ichen der Innen­räume wieder, wie zum Beispiel in der Lob­by oder der leicht gebo­ge­nen Wand­fläche im Kon­ferenzbere­ich. Hier­durch wer­den span­nende Raumein­drücke erzielt in dem sich Räume weit öff­nen und den Ein­druck von Großzügigkeit ver­mit­teln und in Kor­re­spon­denz zur Natur ste­hen.